Betreff: Wieviel Böses steckt in Ihnen?

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Hier sind sie wieder, Ihre “Sonntagsperlen“ Nr. 552. Mit ausgesuchten Links zum Thema "Persönlichkeitsentwicklung". Für viele von Ihnen gehören sie zum sonntäglichen Morgenritual.

Wenn Sie sie interessant finden, leiten Sie sie doch bitte per E-Mail an Freunde weiter.
Unter "Sonntagsperlen-Abo" kann sich jeder Interessierte eintragen.

 



Wie Sie erfolgreich verhandeln und die Verhandlung steuern

Wenn der Vertrieb einen Kundenauftrag an Land ziehen will, wenn zwei Abteilungen zusammenarbeiten sollen oder wenn es ums Gehalt der Mitarbeitenden geht – meist haben die jeweiligen Akteure unterschiedliche Ziele und Interessen. Also muss verhandelt werden.

Wer nicht unbedarft in ein solches Gespräch gehen will, legt im Vorfeld seine Ziele fest und bedenkt, wie der Verhandlungspartner agieren könnte. Entsprechend wählt man die eigene Strategie und das taktische Vorgehen. Eine konsequente Vorbereitung ist also unbedingt zu empfehlen.

Zudem erfahren Sie, wie Sie mit Einwänden umgehen und dem Gesprächspartner seinen Nutzen aufzeigen. Grundlage ist der Prozess zur Interessen-Diagnose, der in diesem Beitrag dargestellt wird.

 

Wieviel Böses steckt in Ihnen?

Was haben Menschen gemeinsam, die zu Diebstahl, Hassreden, Lügen oder Mobbing neigen? Über 10 Jahre internationaler Forschung zeigen: Böse Neigungen gehen auf eine einzige Persönlichkeitseigenschaft zurück, den Dark Factor.

Er steckt, mehr oder weniger ausgeprägt, in uns allen und ist messbar. Basierend auf Daten von mehr als 2 Millionen Menschen gibt dieses Buch erstmals umfassende Antworten auf Fragen wie:

Wenn Sie Ihren persönlichen Dark-Factor wissen wollen, können Sie zunächst auf die Website qst.darkfactor gehen und dort den Fragebogen bearbeiten . Im Anschluss bekommen Sie Ihr eigenes „D-Factor“-Profil.

Lesen Sie hier die Buchbesprechung dazu ...

 

Mut heißt manchmal, auf die Knie zu gehen – nicht, immer stark zu bleiben.
Willy Brandt wusste das.




Öffentlich zeigte er oft Stärke.
Im Privaten hielt er Menschen auf Abstand.

Nicht aus bösem Willen.
Sondern weil Nähe auch bedeutete: Ich könnte wieder verlassen werden.
Und das durfte nicht noch einmal passieren.

Also suchte er Nähe auf Zeit:
in Affären, im Flirt, im Moment.
Und hielt innerlich doch einen Abstand, der schützte.

In den letzten Jahren litt er unter Depressionen.
Zeitzeugen beschrieben eine schwer zugängliche Melancholie.
Ein langsames Sich-Zurückziehen aus der Welt.

Er sagte einmal:
„Ich bin nicht müde, aber es gibt Stunden, in denen ich es leid bin.“

Das ist nicht der Satz eines Mannes, der aufgibt.
Es ist der Satz eines Mannes, der es satt ist, immer weiterzukämpfen –
und trotzdem nicht aufhören kann.
Weil Aufhören nie eine Option war.
Nicht für den kleinen Herbert Frahm aus Lübeck.

1974 trat Brandt als Kanzler zurück.
Offiziell wegen der Guillaume-Affäre.
Ein enger Mitarbeiter war als DDR-Spion enttarnt worden.

Politisch hätte Brandt das wohl überstehen können.
Andere Kanzler haben Schlimmeres überstanden.
Aber Brandt trat zurück.
Schnell. Fast erleichtert, wie manche sagten.

War das eine zweite Flucht?
Wenn es eng wird, geh?

So funktionieren alte Muster.
Sie interessieren sich nicht für unsere Titel, Ämter, Erfolge.
Sie greifen, wenn der Druck am größten ist.

Ich sehe das oft im Coaching:
Derselbe Schmerz, der einen Menschen zu Höchstleistungen bringt,
hindert ihn daran, in der Liebe anzukommen.

Derselbe Mut, der ihn einst gerettet hat,
lässt ihn später wieder fliehen.

Das ist kein Widerspruch.
Es ist ein Lebensthema.

Willy Brandt’s Geschichte zeigt:
Die größten Leistungen eines Menschen
und seine tiefsten Verwundungen
haben oft dieselbe Wurzel.

Das Lebensthema verschwindet nicht, wenn wir es ignorieren.
Es verschwindet auch nicht, wenn wir Kanzler werden.
Es wird erst leiser, wenn wir es anschauen.
Mit Neugier statt Urteil.

Manchmal beginnt das damit,
dass man – wie Brandt in Warschau – aufhört, stark zu sein.
Und sich erlaubt, auf die Knie zu gehen.

Wenige Tage vor seinem Tod schrieb er:
„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer.
Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf,
dass jede Zeit eigene Antworten will,
und man auf ihrer Höhe zu sein hat,
wenn Gutes bewirkt werden soll.“

Für mich ist das kein Satz der Resignation.
Es ist der Satz eines Menschen,
der sein Leben lang gegen das Ausgeliefert-Sein angekämpft hat.
Und bis zum Schluss daran glaubte, dass es sich lohnt.

✅ Wo in Ihrem Leben treibt Sie eine alte Wunde zu großen Leistungen?

Eine neue Lebensthema-Analyse mit Podcast lesen Sie hier ...


 

Gewöhnen uns ChatGPT & Co. das Lesen, Schreiben und Denken ab?

Künstliche Intelligenz schreibt Texte und liefert Antworten. Aber wie verändern wir uns dadurch? Was sind die Chancen und Risiken?

KI ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Wer die KI beherrscht, beherrscht die Welt.

Die KI ist ein zentraler Faktor in der Machtverschiebung und die KI-Forschung wird mehr und mehr privatwirtschaftlich finanziert als in akademischen Einrichtungen.

Welche Auswirkungen hat das auf uns? Wohin entwickelt sich die Künstliche Intelligenz?

Sehen Sie hier das Interview mit einem Medienphilosophen ...


 

Wie geht Glück?

Und der Gewinner ist: Finnland!

Wieder führen die Menschen in Nordeuropa den gerade veröffentlichten "Welt Glücks Report" an, während wir Deutsche leicht verbessert auf dem 17. Platz landen.

Warum sind die Menschen im Norden glücklicher, was ist dort anders als bei uns?

Wie lässt sich Glück überhaupt messen? Und können wir das Glücklichsein lernen?

Eine Nachtcafé-Sendung zu einer wichtigen Frage ...


 

Im Meeting brennt die Luft – und Sie bleiben ruhig.
Mit 5 einfachen Sätzen.


Ich erlebe in Coachings mit Unternehmerinnen und Unternehmern oft dieselbe Szene.
Die Stimmung kippt. Stimmen werden lauter. Ein Vorwurf im Raum.

Und im Inneren passiert etwas:
Ein alter Anteil meldet sich.
Der Anpasser. Der Kontrolleur. Der Harmoniesucher.

Dann ist die Person nicht mehr Chef oder Chefin im Heute.
Sondern Kind im Elternhaus, Schüler im Klassenzimmer, junger Mitarbeiter.

In kritischen Momenten hilft kein komplexes Modell.
Sondern klare Sätze.
Nach innen und nach außen.

Hier mein 5‑Satz‑Werkzeugkasten, den viele Klienten heute nutzen:

1️⃣ Inneren Anteil benennen:
„Welcher Teil von mir meldet sich gerade?“
Zum Beispiel: „Mein Perfektionist ist sehr laut.“

2️⃣ Inneren Halt setzen:
„Ein Teil von mir hat Angst – und ein anderer Teil kann hier führen.“
Damit holen Sie sich in die Gegenwart.

3️⃣ Atmosphäre im Raum klären:
„Ich merke, das Thema ist emotional – lassen Sie uns erst sammeln, dann entscheiden.“
So schaffen Sie Struktur, ohne Druck.

4️⃣ Grenze und Offenheit verbinden:
„Diesen Ton möchte ich hier nicht – und ich bin offen für Ihre Kritik in anderen Worten.“

5️⃣ Verantwortung abschließen:
„Was ist der kleinste konkrete Schritt, den wir bis morgen gehen?“

Ein Satz verändert kein Leben.
Aber er kann einen Moment drehen.

Vielleicht testen Sie einen dieser Sätze in Ihrem nächsten Meeting.
Wie sind Ihre Erfahrungen damit, in hitzigen Situationen bei sich zu bleiben?

In meinem 3-h-Coaching finden wir den Engpass in Ihrem Lebensthema.
Und zwar dort, wo Sie noch nie gesucht haben.

 

Sie haben ein persönliches Problem und schon viel versucht?
In drei Stunden finden wir den Engpass, wo Sie bisher feststecken.


Hier alle Infos zum 3-h-Coaching.



In meiner Workshop-Reihe "Lebensthemen klären" können Sie lernen, wie Sie in kurzer Zeit das Lebensthema Ihres Gegenübers erfassen.

Sie richtet sich in erster Linie an

Hier die Termine der nächsten Gruppen ab Sept. 2026 ...  

 


Das Archiv der letzten Sonntagsperlen

Wenn Sie eine oder mehrere "Sonntagsperlen" versäumt haben oder nochmal etwas nachlesen wollen, hier die Ausgaben seit Januar letzten Jahres. 

 

 


Danke für Ihre Lesetreue! 🙏

Ich hoffe, es war wieder etwas für Sie dabei, was Sie unterhaltsam oder nützlich fanden.
 
PS: Wem aus Ihrem Bekannten- und Freundeskreis könnten diese "Sonntagsperlen" auch gefallen?
Dann leiten Sie sie doch bitte weiter.
 

Ihr


https://klick.ktsend6.com/my-data/fgjz30pb08z1audaz2122ezz726b776963686d616e6e407765622e6465zyz6ffc

 



Jeden Tag bewusster leben.

Ihr
Roland Kopp-Wichmann

 

Impressum:
Roland Kopp-Wichmann
Trainer | Coach | Autor |
Albert-Ueberle-Str. 11 | 69120 Heidelberg | Deutschland
www.seminare4you.de    

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